Dieser Sci-Fi-Blockbuster bei Amazon Prime rettet euren Samstagabend: 127 Minuten, die wie im Flug vergehen

Obwohl Star Trek schon immer ein Franchise war, das weit in die Zukunft blickte, war es den Veränderungen des Blockbuster-Kinos zur Jahrtausendwende nicht gewachsen. Nach dem enttäuschenden Nemesis versackte die Filmreihe komplett und bedurfte einer dringenden Neuerfindung, die sieben Jahre später auf die Leinwand kam.
Mit Star Trek hat J.J. Abrams die Abenteuer der Enterprise erfolgreich revitalisiert und das etwas angestaubte Sci-Fi-Franchise für eine neue Generation erschlossen, die mit den High-Speed-Blockbustern der 2000er Jahre aufgewachsen ist. Diesen Triumph könnt ihr aktuell bei Amazon Prime im Streaming-Abo schauen.
Star Trek-Neustart bei Amazon Prime: Die junge Enterprise-Crew stellt sich auf der Kelvin-Timeline vor
Die Geschichte beginnt im Jahr 2233, als die USS Kelvin von einem romulanischen Raumschiff angegriffen wird. An Bord befindet sich der finstere Nero (Eric Bana), der durch Wurmlöcher springt und offenbar aus der Zukunft kommt. Denn von einem Botschafter Spock hat an Bord der Klevin noch niemand etwas gehört.
Erst Jahre später lernen wir die Crew der USS Enterprise kennen, angefangen bei einem rebellischen James T. Kirk (Chris Pine), der sich nicht um Regeln und Gesetze schert, sondern seiner inneren Unruhe folgt. Dennoch findet er seinen Weg auf jenes prächtige Raumschiff wieder, das er eines Tages als Captain befehligen soll.
An Bord der Enterprise befinden sich ebenfalls Uhura (Zoe Saldaña), Pille (Karl Urban), Scotty (Simon Pegg), Chekov (Anton Yelchin) und Sulu (John Cho). Ganz zu schweigen von einem gewissen Mr. Spock (Zachary Quinto), der als Vulkanier genau das Gegenteil des impulsiv und emotionsgeladen auftretenden Kirks verkörpert.
- Zum Weiterlesen: Eiskalter Sci-Fi-Klassiker bei Amazon Prime im Abo
Perfekter Samstagabend-Blockbuster bei Amazon Prime: Das Star Trek-Reboot rauscht an einem vorbei
Der Star Trek anno 2009 ist damit ein waschechtes Reboot: Eine neue Timeline wird eröffnet, um die Geschichte der vertrauten Figuren mit frischen Gesichtern von vorne zu beginnen. Hier wurden einige Volltreffer gelandet: Im Grunde ist die gesamte Besetzung des Films eine einzige Goldgrube brillanter Casting-Entscheidungen.
Die Dynamik der jungen Enterprise-Crew ist fantastisch und einer der größten Reize des Films, besonders wenn Kirks unorthodoxe Methoden mit dem strengen Regelkatalog der Sternenflotte kollidieren. Jede Szene, in der die Figuren aneinandergeraten, erweist sich als amüsanter Schlagabtausch und funktioniert auch auf emotionaler Ebene.
Dazu kommt die rasante Inszenierung, getragen von einer grandiosen Filmmusik aus der Feder von Michael Giacchino. In diesem Star Trek-Film kann man förmlich spüren, wie die Enterprise mit voller Kraft aus ihren Triebwerken abhebt. Ein Film voller Energie, Tempo und Bewegung, der so flott vorbeizieht, dass man ihn sofort wieder schauen will.
- Auch bei Prime: Sci-Fi-Bombast, der sich vor Spielberg verbeugt
Star Trek ist vielmehr als eine obligatorische Franchise-Verlängerung. J.J. Abrams hat einen neugierigen, stylishen und gut gelaunten Blockbuster geschaffen, der ebenso in seinen dramatischen Momenten abliefert und wie im Flug vergeht. Langeweile kommt an Bord dieser strahlenden Enterprise wirklich zu keiner Sekunde auf.
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