Venedig 2026: Das sind die Gewinner des Festivals

Es wurde dann doch nicht der große Netflix-Favorit: Woman Unknown von May el-Toukhy hat den Goldenen Löwen der 83. Filmfestspiele von Venedig gewonnen. Im Vorfeld der Preisverleihung am gestrigen Samstagabend wurde Lee Chang-dongs Drama Possible Love als Favorit gehandelt. Stattdessen zeichnete die Jury um Maggie Gyllenhaal den Netflix-Film mit dem Großen Preis der Jury aus, sozusagen dem zweiten Platz.
John Malkovich als bester Schauspieler für Wild Horse Nine ausgezeichnet
Der Goldene Löwe war dabei nicht die einzige Auszeichnung für Woman Unknown – den einzigen Beitrag einer weiblichen Regisseurin im 21 (!) Filme starken Wettbewerb des Festivals. Mathilde Arcel, die in dem Historienfilm eine Frau spielt, die im Nachkriegs-Dänemark mit ihren Geheimnissen aus der Zeit der deutschen Besatzung konfrontiert wird, erhielt den Volpi Cup als beste Schauspielerin.
John Malkovich, der schon jetzt für die schwarze Thriller-Komödie Wild Horse Nine als Oscar-Kandidat gehandelt wird, wurde mit dem Preis für den besten Darsteller ausgezeichnet.
- Alle Artikel und Film-Checks aus Venedig
Die Preisträger im Wettbewerb der 83. Internationalen Filmfestspiele von Venedig
Goldener Löwe für den besten Film
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Woman Unknown von May el-Toukhy
Silberner Löwe, Großer Preis der Jury
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Possible Love von Lee Chang-dong (zum Film-Check)
Silberner Löwe, Beste Regie
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Dau von Ilya Khrzhanovskiy
Volpi Cup, Beste Schauspielerin
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Mathilde Arcel für Woman Unknown
Volpi Cup, Bester Schauspieler
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John Malkovich für Wild Horse Nine (zum Film-Check)
Bestes Drehbuch
- Stéphane Brizé, Coralie Amédéo und Olivier Gorce für A Good Little Soldier
Spezialpreis der Jury
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Naza von Yuval Abraham und Rachel Szor
Marcello Mastroianni Award für den besten jungen Schauspieler/die beste junge Schauspielerin
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Malou Khebizi für A Place to Heal
Venedig 2026: Weitere Preise des Festivals
Leone del Futuro - Preis für den besten Debütfilm
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La maison du vent von Auguste Bernard Kouemo Yanghu
Hauptpreis der Sektion Orizzonti
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Un Détour Par Diane von Ann Sirot und Raphaël Balboni
Jury-Preis Orizzonti
- La maison du vent von Auguste Bernard Kouemo Yanghu
- Possible Love von Lee Chang-dong
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The Color of the Sun von Xavier Tera
Die Jury des Wettbewerbs von Venedig bestand dieses Jahr aus:
- Jury-Präsidentin: Maggie Gyllenhaal - amerikanische Schauspielerin und Regisseurin
- Kaouther Ben Hania - tunesische Filmemacherin
- Daniel Blumberg - englischer Künstler und Musiker
- Francesco Casetti - italienisch-amerikanischer Filmtheoretiker
- Xavier Giannoli - französischer Filmemacher
- Shahrbanoo Sadat - afghanischer Filmemacher
- Johnnie To - Hongkonger Filmemacher
Vergangenes Jahr ging der Hauptpreis von Venedig an Jim Jarmuschs Father Mother Sister Brother und im Jahr davor wurde Pedro Almodovars The Room Next Door ausgezeichnet.
Die 83. Filmfestspiele von Venedig fanden dieses Jahr vom 2. bis zum 12. September in der Lagunenstadt statt.
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